Uelzen und die Hanse

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Das Goldene Schiff in der St.-Marien-Kirche war wahrscheinlich zur Zeit der Hanse nach Uelzen gebracht worden. Archivfoto: Hasse

Zum Beitrag „Die Chancen einer Hansestadt“ (AZ v. 16. Januar) merkt Uwe Selle aus Uelzen an:.

Bremen, dieses hochverschuldete Bundesland sollte sich besser ruhig verhalten. Ein hanseatischer Kaufmann hätte wohl nie einen solchen Schuldenberg aufgebaut. Nur, wenn Uelzen jetzt offiziell Hansestadt ist, könnte die Stadt da nicht auch endlich mit Dänemark Frieden schließen? Der Kriegszustand aus der Hansezeit ist doch wohl nie vertraglich beendet worden, wenn ich in Geschichte nicht falsch informiert wurde.

Gabriela Hasselmann aus Uelzen macht sich über die Flüchtlingsproblematik Gedanken:

Der Hass, die Angst, die sich gerade in Deutschland verbreitet, sorgt dafür, dass auch gut integrierte ausländische Mitbürger schief angesehen werden. Das ist gefährlich und nicht richtig. Wir müssen unser friedliches, multi-kulti Miteinander bewahren. Unsere Regierung muss handeln. Unser Miteinander darf nicht durch unfähige Politiker weiter belastet werden. Den ganzen markanten Wortspielereien der Politiker müssen Taten folgen.

Das bedeutet für mich: Wer sich strafbar macht, unsere Regeln, Gesetze und Frauenrechte nicht achtet, muss raus... und zwar pronto! Keine Verhandlung in Deutschland, sondern im eigenen Land. Um das ganze noch zu untermauern, würde ich ganz klar sagen, jeder Neuankömmling, der sich hier etwas zu schulden kommen lässt, wird nicht alleine, sondern mit der kompletten Familie ausgewiesen. Das hätte den fulminanten Effekt, dass unsere Neuankömmlinge gegenseitig auf sich achten, denn sie wollen ja gerne bleiben. Einer für alle und alle für einen -- mal andersherum.

Günter Pausder aus Uelzen kritisiert die Vergabepraxis der Karten für das Neujahrskonzert der Bundespolizei in Uelzen:

Die Karten für die Veranstaltung sollten am 17. Dezember um 10 Uhr im Rathaus erhältlich sein. Pro Person sollten höchstens zwei Karten erhältlich sein. Eine telefonische Bestellung war nicht möglich. Ich war gegen 9.30 Uhr im Rathaus. Vor mir warteten bereits ca. 160 Personen in einer Warteschlange auf den Beginn der Kartenausgabe.

Um ca. 10.30 Uhr kam ich an die Reihe. Verfügbar waren nur noch fünf Karten, in der letzten Reihe außen. Laut Artikel in der AZ vom 16. Januar 2016 fand das Konzert im vollbesetzten Theater statt. Das Theater verfügt über 700 Plätze. Sollten die 160 Personen vor mit in der Reihe tatsächlich nur jeweils zwei Karten erhalten haben (entspricht 320 Karten), müssten die übrigen 380 Karten vorab ausgegeben worden sein. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die Organisatoren und die AZ die Bürger Uelzens besser informieren.

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