Totes Pferd: Einheitsgemeinde

Zum Leserbrief „Dreilinger und Niebecker finden keine Berücksichtigung“ von Wilhelm Johannes aus Eimke, AZ vom 10. November.

Der Leserbrief von Herrn Johannes darf so nicht stehen bleiben. Er stellt in keinster Weise den Sachstand richtig dar. Bereits in der Samtgemeinderatssitzung am 1. November hat sich Herr Johannes über mangelnde kommunale Informationen in Bezug auf die Orte Dreilingen und Niebeck öffentlich beschwert.

Hierzu nahm dann der Bürgermeister, Herr Amtsfeld, wie folgt Stellung: Das Gemeindebüro in Eimke ist jeden Montag von 17 bis 20 Uhr geöffnet und ist vom Bürgermeister und einigen Ratsherren besetzt.

Hier ist allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben, sich zu informieren, und Anfragen zu stellen, wovon auch rege Gebrauch gemacht wird. Wenn aber diese wöchentliche Informationsmöglichkeit von den Dreilinger Ratsherren, Bürgerinnen und Bürgern nicht genutzt wird, so ist es die alleinige Entscheidung der Dreilinger und darf nicht der Gemeinde Eimke angelastet werden.

Es besteht zu jeder Zeit für jeden Mitbürger der Gemeinde Eimke die Möglichkeit, sich über kommunale Dinge und Handlungen der Gemeinde zu informieren. Wenn diesbezügliche Informationsveranstaltungen in Dreilingen gewünscht werden, so ist dieses Begehren an den Bürgermeister heranzutragen und wird dann auch bestimmt gut behandelt werden. Habe selbst gute Erfahrungen gemacht.

Die Vor- und Nachteile der Umwandlung in eine Einheitsgemeinde sind in ausreichender Weise bereits behandelt worden. Da die Mitgliedsgemeinden in ihrer derzeitigen Flächenstruktur erhalten bleiben sollten, ist daher gegen die Gründung einer Einheitsgemeinde entschieden worden. Auch sollte Herr Johannes sich daher lieber mit den aktuellen kommunalpolitischen Zukunftsstrukturen beschäftigen, anstatt sich immer wieder auf ein totes Pferd zusetzen: die Einheitsgemeinde.

Alfred Johannes,

Eimke

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