Toiletten für die Kurstadt

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Die Toilettensituation in Bad Bevensen ist laut AZ-Leser Günter Paff einer Kurstadt nicht würdig. Es müsse schnell eine Lösung her. Foto: dpa

Über die Toilettensituation in der Kurstadt Bad Bevensen unter anderem Musikmuschel-WCs werden zu Lagerräumen (AZ vom 8. Februar) schreibt AZ-Leser Günter Paff aus Bad Bevensen:. . .

Mir scheint, in unserer Verwaltung ist das Gefühl für menschliche Bedürfnisse abhandengekommen. Nach dem Fiasko im Kurhaus bahnt sich ein neuer Konflikt bei der einzigen öffentlichen Toilette in der Innenstadt an. Dort sollte doch (die AZ hat berichtet) eine mit Pinkelsteuer bewehrte Einrichtung entstehen. Man hat dort zwar etwas gewerkelt, aber noch ist die Tür verschlossen, sodass Männer in ihrer Not an die Mauer pinkeln müssen. Wie passt das zu einem Kurort? Es gibt Gemeinden, welche Kosten für die Unterhaltung öffentlicher Einrichtungen sparen, indem sie Hotels und Gaststätten, die ihre Toiletten zur Benutzung anbieten, einen kleinen Obolus zahlen. Wäre das nicht eine Lösung für Bevensen? Es darf doch nicht sein, dass sich neuerdings Gaststätten des Besuchs ihrer Toiletten dadurch erwehren müssen, indem sie ein Schild mit „Hier keine Toilettenbenutzung“ anbringen. Gerade ältere Leute haben öfter als normal den Wunsch, eine Toilette aufzusuchen. Das muss doch in einem Kurort, für den man mit „50 Plus“ wirbt, berücksichtigt werden.

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