Wie „tickt“ er?

Zu „Geringe Regelverletzung“, AZ vom 21. April:

So, so.... – eine „geringe Regelverletzung“ sieht Herr Eckehard Niemann also in der Verunstaltung der Trafohäuschen. Dass er nun einräumt, die Kosten für die Entfernung seiner Schmierereien übernehmen zu wollen, ist auch kein Entgegenkommen. Denn dazu ist er nach dem Eingeständnis seiner Aktivitäten rechtlich ohnehin verpflichtet. Nur: Wäre er nicht erwischt worden, hätten wir alle mit unseren Abgaben die Kosten tragen müssen. Und seine Schmierereien optisch womöglich noch lange ertragen müssen.

Da frage ich mich: Was geht im Kopf eines solchen Menschen vor – wie „tickt“ er??? Er hätte ja ohne weiteres gegen dieses Straßenfest demonstrieren können. Indem er Plakate mit Klebestreifen angebracht hätte, die er nach der Veranstaltung selber wieder rückstandslos entfernt hätte. Für mich selber stellt sich nicht die Frage nach dem Rücktritt von seinen Ämtern, sondern die Frage nach einem Tritt in den Allerwertesten dieses Herrn. Vielleicht sollte man aber auch nur einfach einmal sein Auto besprayen. Vielleicht mit dem Slogan: „Nun erst recht A-39!“.... Damit er die Tragweite seines Handelns durch eigene Erfahrung erkennen lernt. Denn mit seinen Parolen hat er auch noch die Anwohner und Veranstalter des Straßenfestes verunglimpft. Denn die haben mit Sicherheit nichts mit den Nazis im Sinn. Sondern nur das gemeinsame Feiern.

Norbert Blazytko,

Nateln

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare