Teures Brot

Leserbrief zum AZ-Artikel „Brot wird teurer“ vom 9. September 2011:

Kaum zu glauben, wie sich der Roggenpreis seit 1958 verändert hat. Für einen Doppelzentner Roggen bekam ich damals 45,80 DM. Damit konnte ich 229 Briefe verschicken, heute nur 37. Nun hört man, der Brotpreis soll erhöht werden. Für ein Doppelzentner Roggen erhielt ich damals 812 Brötchen, heute sind es nur 68. Dabei beträgt der Preisanteil für Mehl nur 0,6 Prozent. Die Erhöhung wird begründet mit dem Getreidepreisanstieg. Nicht einmal 1 Cent würde das ausmachen. Aber hat man schon mal gehört, dass, wenn Getreidepreise fallen, Brötchen billiger wurden?

Carl Friedrich Bautsch

Bad Bevensen

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