AZ-Leserbrief zur aktuellen Diskussion rund um Erhalt und Sanierung von Theater an der Ilmenau und Uelzens Stadthalle

„Stadthalle würde ich abreißen“

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Wenn es nach Franz Ristau gehen würde, sollte Uelzens Stadthalle zugunsten eines Veranstaltungszentrums abgerissen werden. 

Zu den Diskussionen rund um Erhalt und Sanierung von Theater an der Ilmenau und Uelzens Stadthalle schreibt Franz Ristau aus Uelzen:

Seit einiger Zeit verfolge ich die Diskussion über Theater und Stadthalle und frage mich, ob die Politik die Möglichkeit einer Selbstfinanzierung durch ein ÖPP Projekt schon geprüft hat. Auf diese Weise werden mittlerweile Autobahnen, Stadien und Gefängnisse gebaut.

Ich favorisiere die Idee, das Theater zu renovieren und eine neue Veranstaltungshalle auf dem gleichen Gelände zu errichten. Die jetzige Stadthalle würde ich abreißen und dort bezahlbare Wohnungen bauen. Investoren machen es möglich, oder?

Lüneburgs Boom ist nicht zuletzt durch die A 39 entstanden, spätestens wenn die A 39 an Uelzen vorbei führt, boomt auch Uelzen und der Wohnraum wird knapp. In dem Zusammenhang frage ich mich, ob es noch zeitgemäß ist, dass ein Werk wie Hasse & Sohn noch so citynah fungiert. Das wäre ein Sahnegrundstück für neuen Wohnraum und das Teerwerk gehört in ein Industriegebiet. Für den zu erwartenden Boom wäre Uelzen durch die neue Veranstaltungshalle gut gerüstet.

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