Wie soll das weitergehen?

Polizisten am Kölner Hauptbahnhof. Nach den sexuellen Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht verstärkt die Polizei die Präsenz am Hauptbahnhof. Foto: dpa

Uelzen. Zur Berichterstattung über die Angriffe gegen Frauen in der Silvesternacht, unter anderem in Köln, schreibt Hella Eichenlaub aus Bad Bodenteich:.

Ich habe mich aus der Diskussion um Asylbewerber völlig herausgehalten. Meines Wissens müssen sie bei der Aufnahme bestätigen, dass sie unsere Gesetze respektieren. Wenn sie das nicht tun, wie jetzt zum Beispiel in Köln, haben sie kein Anrecht mehr auf unseren Schutz und sollten ausgewiesen werden, egal aus welchem Land sie kommen. Denn sonst bekommen sie ja einen Freibrief und können tun und lassen, was sie wollen. Das kann auch nicht im Sinne der friedlichen Familien sein.

Zum gleichen Thema schreibt Olaf Baalhorn aus Suderburg:

Spätestens seit den Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht auf dem Kölner Hauptbahnhof muss uns klar sein, dass nicht alle Migranten nach Deutschland gekommen sind, nur um Schutz zu suchen. Doch anstatt konsequent dem entgegenzuwirken werden, bestimmte Geschehnisse von den Damen und Herren aus der Politik zunächst vertuscht beziehungsweise verharmlost. Erst wenn sich ein solcher Zwischenfall nicht länger verschweigen lässt, gibt es dazu einen Bericht in den Medien, allerdings mit ausgesuchten Bewertungen und Kommentaren. Da ist beispielsweise von vorschnellen Pauschalurteilen die Rede und überhaupt werden alle diejenigen, die eine andere, als die von Politik und Medien vorgegebene Meinung vertreten, als populistisch und rechtsradikal dahingestellt.

Die jetzige Art der Berichterstattung und die gelenkte Meinungsbildung zum Thema Flüchtlingspolitik erinnern mich übrigens sehr an meine Zeit bis zum Herbst 1989. So wie der damalige Staatsratsvorsitzende Erich Honecker seinem Volk den Sieg des Sozialismus propagiert hatte, versucht man uns heute mit Parolen wie „Wir schaffen das“ zu ermutigen. So wie vor über 25 Jahren werden wir auch heute de facto dazu aufgefordert, von Problemen im eigenen Land wegzusehen.

Wie lange soll das so weitergehen? Wollen wir warten, bis die Stimmung vollständig umschlägt? Die Geschichte hat bereits mehrfach gezeigt, dass so etwas möglich ist.

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