Sinnfreie Durchhalteparolen

Das Bild ging um die Welt: Bundeskanzlerin Angela Merkel lässt sich beim Besuch einer Erstaufnahmeeinrichtung in Berlin für ein Selfie mit einem Flüchtling fotografieren. Foto: dpa

Die Flüchtlings-Thematik und die Leserbriefe dazu beschäftigen weiter die AZ-Leser – so auch Wolfgang Schneider aus Holdenstedt:.

Fremdenangst? Angesichts des völligen Versagens der Politik in der momentanen Flüchtlingsproblematik ist es nicht verwunderlich, dass man sich in sinnfreie Durchhalteparolen („Wir schaffen das!“) und verbalen Aktionismus flüchtet. Dazu gehört der pauschale Vorwurf, ein Großteil hege übertriebene „Fremdenangst“, wie in der AZ-Ausgabe vom 13. Oktober auch B. Bandelow behauptet.

Ganz sicher trifft diese Aussage für die meisten Bürger nicht zu. So gut wie jeder von uns pflegt in seinem privaten und beruflichen Umfeld Kontakte zu sympathischen, toleranten Menschen mit Migrationshintergrund. Diese verbreiten keine Angst.

Dies gilt aber leider nicht für integrationsunwillige Angehörige einer aggressiven, intoleranten Religion, die uns verachten oder sogar bekämpfen, obwohl sie häufig von unseren Zuwendungen leben und ihrerseits keine Leistungen für die Gemeinschaft erbringen.

Hinzu kommt, dass weit mehr als die Hälfte der Taten in der Groß- und Bandenkriminalität von eben diesen Gruppen begangen werden, auch wenn dies in der Mediendarstellung zumeist verschwiegen wird. Der Bundesinnenminister selbst hat in diesen Tagen mehrmals gewarnt, dass innerhalb der Flüchtlingsströme zweifelsfrei viele Personen mit terroristischem Hintergrund sowie Clanangehörige und dgl. einreisen.

Hinzu kommen die schiere kapazitäre Überlastung unserer Kommunen, der fortwährende Zustrom weiterer Flüchtlinge und die völlig ineffiziente Abschiebepraxis. Wenn man somit die mehr als berechtigten Befürchtungen aller (Naive ausgenommen) in die Kategorie „Fremdenangst“ einordnet, bringt man die eigene Realitätsferne zum Ausdruck und verhöhnt letztlich die Bürger. Politisch verantwortungsvolles Handeln sähe anders aus. Die Kriminalitätsrate ist signifikant im Ansteigen begriffen, großstädtische Ghettobildung mit bekannten Folgen schreitet voran, das Personal der Ordnungskräfte ist personell völlig überfordert und muss zunehmend rechtsfreie Territorien dulden. Dies zu kritisieren bzw. vor den Folgen zu warnen, drückt mitnichten „Fremdenangst“ aus!

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