AZ-Leserbrief

„Sie sind Despoten“

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Für AZ-Leser Ulrich Merz verstehen die Täter aus dem linken Spektrum nichts von Toleranz, Freiheit und der Achtung der Würde des Nächsten.

Zu den Vorfällen in Hitzacker, wo die Familie eines Polizisten in Hitzacker durch die linke Szene bedroht wurde, schreibt AZ-Leser Ulrich Merz aus Növenthien:

Ich habe überlegt, ob ein Leserbrief noch ohne Gefahr für den Schreiber geschrieben werden kann, um nicht in die Sanktionen einer Klientel zu gelangen, die in ihrem selbst gewählten Sonderrecht Urteile über andere fällt.

Trifft dem Schreiber ebenso der Zorn, trifft ihn die infame Gewalt von einer arroganten, anderen aufzwingenden Selbstgefälligkeit? Trifft ihn der Übergriff von Unfreien, weil sie nur in ihrer gepflegten Klausur, in ihrem politischen Eremitendasein „frei sein“ können?

Ich bin Polizist a. D. aus Berlin, ich bin selber bedroht worden und ich weiß, welche Unausweichlichkeit in dem Wissen liegt, keinen Schutz über Dauer erhalten zu können.

Der Unterschied zu dem vorliegenden Ereignis liegt in der Tatsache, dass ich von Kriminellen bedroht wurde, doch in dieser Causa ist einem Kollegen und seiner Familie ihre Freiheit von Selbstgerechten genommen worden.

Selbstgerechte, die ihr Dasein in Opposition sehen gegenüber dem Staat, dem Bürger, den sie „von Oben herab belächeln“, die ausschließlich ihre Meinung als Religion anerkennen – und viel zu wenig kritisiert werden.

Ihnen wird nicht gesagt, dass sie Vertreter der „dunklen Zeit“ von Deutschland sind.

Ihnen wird nicht gesagt, dass sie nichts von Torleranz, Freiheit, ja, Achtung vor der Würde des Nächsten, verstanden haben.

Sie sind Nachfolger der „dunklen Zeit“, weil sie ihr Dogma zum Apostolat erheben. Sie sind Despoten! Sie tragen nur den Mantel der Freiheit, der ideologisch nur sie kleidet und keinem anderen passt.

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