Was tun für ein sicheres Uelzen?

Leserbrief zum AZ-Artikel „Neue Qualität der Bedrohung“ vom 21. Februar 2012:

Auch ich selbst hatte vor einiger Zeit mit der sogenannten Douglas-Bande Probleme und veröffentlichte damals, als diese Bande anscheinend noch in den „Kinderschuhen“ steckte, einen AZ-Leserbrief dazu. In meinem Fall wurde ich, weil ich eine „stinkende Zigarre“ rauchte, von vier „Halbwüchsigen“ bedroht und dann auch angegriffen. Angeblich fühlten sie sich vom Zigarrenrauch gestört und wollten mir deshalb „die Fresse wegreissen“. Dieser Angriff ging, nach mehreren Warnungen meinerseits, für zwei der Jungs allerdings nach hinten los und ich habe ihnen im wahrsten Sinne des Wortes den Hintern versohlt. Die beiden anderen Jungs drohten mir in diesem Moment – natürlich aus sicherer Entfernung – mit dem Tode... Dies schrieb ich auch so im Leserbrief und erwähnte dabei, dass ich immer wieder so handeln würde, beziehungsweise werde. Eingebracht hat mir die ganze Sache dann letztendlich zwei Anzeigen wegen „vollzogener und angedrohter Körperverletzung an Schutzbefohlenen“ ...allerdings nicht von den Jungs, sondern von besorgten AZ-Leserinnen. In zweiter Instanz wurde ich von den Vorwürfen freigesprochen. Heute bin ich Ehemann und Vater und lese die gesamte Berichterstattung mit größter Besorgnis und Ohnmacht, denn gegen so eine kriminelle Macht kann doch kein normaler, intelligenter und um sein Umfeld besorgter Bürger ankämpfen. Was also tun, um mit der eigenen Familie in einem sicheren Umfeld zu leben?

André Kopplin,

Uelzen

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