AZ-Leserbrief

„Schon lange ein Dorn im Auge“

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Dr. Günther Riedl begrüßt die Absicht der CDU zur Videoüberwachung. 

Zum Artikel „CDU: Kameras an öffentlichen Plätzen“, AZ vom 27. Juni, erreichte die Redaktion folgender Leserbrief:

Flaschencontainer haben eine seltsame Anziehungskraft für Müll aller Art. Diese und andere Verschmutzungen sowie Vandalismus sind uns Bürgern schon lange ein Dorn im Auge.

Ich begrüße die Absicht der CDU sehr, öffentliche Plätze mit Videokameras zu überwachen. 150.000 Euro müssen in Uelzen jährlich zusätzlich für die Sauberhaltung aufgewendet werden – unser aller Geld, das woanders fehlt. Es muss ja nicht immer und überall gefilmt werden, schon der Hinweis „Videoüberwachung“ hätte abschreckende Wirkung.

Neben diesem guten Artikel steht ein Kommentar: „Sozialarbeiter statt Videokameras“ als nachhaltigere Lösung „womöglich“. Nein, das ist ganz unmöglich. Wer Umweltschutz und Benehmen ablehnt, lässt sich nicht dreinreden oder erziehen. Und wer nur seine Flaschen einwirft, kann mit gutem Gewissen in die Kamera winken. Und freut sich, dass die „Überwachung“ Sauberkeit bewirkt.

Dr. Günther Riedl, Uelzen

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Leserbriefe geben die Meinung des unterzeichnenden Verfassers wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

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