AZ-Leserbriefe

„Schnelle Lösung für den Wolf“

+
„Wie viele Wölfe leben mittlerweile in der Region?“ Diese Frage stellt sich AZ-Leser Burckhard Schmidt aus Bad Bodenteich.

Zur AZ-Berichterstattung über viele von Wölfen gerissenen Schafen in den vergangenen Wochen, erreichten die Redaktion folgende Zuschriften:

Mit Entsetzen habe ich die Artikel über die letzten Wolfsrisse gelesen. Im Bericht der AZ vergangener Woche haben mehrere Wölfe mehr als 20 Schafe gerissen und viele verletzt.

Wo soll das noch hinführen? Die Schutzzäune werden von ihnen übersprungen, entgegen den Voraussagungen der Fachleute, auch wenn sie mit Strom gesichert und höher als vorgeschrieben sind. Herdenschutzhunde bieten auch nicht den erhofften Erfolg. Zumal diese Hunde für fremde Menschen und Hunde sehr gefährlich sein können. Diese Maßnahmen werden immer als wolfssicher dargestellt und den Haltern auferlegt, die auch die meisten Kosten dafür tragen müssen.

Es wird immer von mehreren Wölfen gesprochen. Wie viele sind es denn nun? Die genaue Anzahl kann niemand sagen, aber es müssen definitiv mehr als drei oder vier Wölfe sein. Oder? Dem Leser wird immer mitgeteilt, dass ein Wolf pro Tag drei bis fünf Kilo Fleisch frisst. Im letzten Zeitungsbericht wurde angegeben, dass die Wölfe rund 150 kg Fleisch gefressen haben. Wenn ich richtig rechnen kann, so müssten sich in der Region der letzten Wolfsrisse ca. 30 bis 50 Wölfe aufhalten. Wie will man uns Bürgern diese Ungleichung erklären oder sind wir einfach nur zu dumm. Eine Erklärung wäre, dass Wölfe doch mehr fressen, als die Fachwelt meint. Dann müssten sie zwischen 15 und 20 kg pro Wolf pro Tag fressen. Was stimmt denn nun? Eine Klärung tut not! Das Problem Wolf muss schnellstens gelöst werden, wo bleibt der Tierschutz für die Herdentiere, wo bleibt die Verantwortung der entscheidenden Stellen für die Tierhalter?

Burckhard Schmidt, Bad Bodenteich 

---

Ich hab mich als Wähler entschlossen, künftig keine Partei zu wählen, die Wölfe schützt.

Bernd Klaffke, Bergen

---

Leserbriefe geben die Meinung des unterzeichneten Verfassers wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare