Leserbrief

Ein Schildbürgerstreich ?

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Ob die Gemeinde Bienenbüttel noch nichts vom Insektensterben gehört hat und deshalb die 23 Obstbäume gefällt hat, fragt sich Renate Kempfler-Scholing. 

Zu dem Artikel „Das ist ein Skandal“ (AZ vom 20. März), über die Fällung von 23 Obstbäumen in einem Hohenbosteler Wohngebiet durch die Gemeinde Bienenbüttel, schreibt AZ-Leserin Renate Kempfler-Scholing. aus Hohnstorf:

Mit Entsetzen habe ich diesen Bericht gelesen. Sollte die Gemeinde Bienenbüttel wirklich die einzige Gemeinde sein, die noch nichts vom Insektensterben gehört hat?

Da werden 23 gesunde Obstbäume gefällt, weil einige Anlieger ihrer Pflicht zum Aufsammeln von Fallobst nicht nachgekommen sind. Gibt es da keine anderen Maßnahmen als das Fällen von Obstbäumen?

Und jetzt werden Laubbäume gepflanzt. Mal abwarten, wie das dann mit dem Aufsammeln von Laub im Herbst klappt!

Die Gemeinde Bienenbüttel ist angeblich knapp bei Kasse. Sie kann es sich aber leisten, gesunde Bäume fällen zu lassen und neue Anpflanzungen zu bezahlen und das Ganze wegen einiger weniger Anwohner. Ein Schildbürgerstreich?

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