Schiene teurer als Straße

Leserbrief zum Artikel „Mehr Holz-Lkw im Kreis?“ über gekündigte Verträge zwischen der DB Tochter Schenker und der OHE zu Holzverladestationen, AZ vom 3. Januar:.

Im Rahmen meiner Tätigkeit bei einem Uelzener Vertriebs- und Rohstoff-Unternehmen, fiel mein Blick von Zeit zu Zeit auf den dort vorhandenen, jedoch ungenutzten Gleisanschluss. Die Vielzahl der durch uns veranlassten „Transporte über Straße“ und der Umstand, dass Gleisanschlüsse auch bei einem Teil der Empfänger vorhanden sind, brachte mich letztendlich zu dem Entschluss, eine entsprechende Preisanfrage an die OHE (Osthannoversche Eisenbahnen AG) zum „Transport über Schiene“ zu richten.

Dies geschah über die UHU (Uelzener Hafenbetriebs- und Umschlagsgesellschaft), einem Unternehmen der OHE-Gruppe. Unbeachtet des überraschend langwierigen Verlaufs dieser Anfrage, war es sodann das abgefragte Ergebnis, das den aufgekommenen Gedanken unmittelbar ad acta legen ließ. Es lag, angemessen modifiziert, 33 Prozent über dem durchschnittlichen „Straßenfrachtpreis“. Schade eigentlich.

Heinz Güthling,

Stadensen

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