Rücksicht auf sozial Schwache

„Bungalows sollen weg!“, lautete eine Überschrift am Sonnabend, 15. Dezember. Verena Stascheit aus Uelzen schreibt zu den angekündigten Baumaßnahmen im Sternviertel:

Mit Erschrecken habe ich gerade den Artikel gelesen. Nach dem Neubau in Ebstorf und dem Verfall in Bodenteich habe ich schon lange die Befürchtung gehabt: Wann muss Uelzen daran glauben? Dann wieder beobachtete ich kleinere Sanierungsarbeiten in Uelzen und schöpfte Hoffnung auf den Erhalt der Senioren-Wohnanlage. Natürlich lebt es sich gut in Neubauten. Keine Frage, allerdings sind die neu entstehenden Wohnungen kaum bis nicht bezahlbar. Gerade hier in unserer Gegend leben viele Menschen, deren Rente nicht ausreichend ist. Viele müssen ihre Wohnungen zu Beginn der Rente verlassen, da sie die Miete nicht mehr zahlen können. Ich denke eher, es ist wichtig, Wohnungen zu erhalten, die eine bezahlbare Miete hergeben. Die wunderschönen DRK- Wohnungen oder der Neubau am Stadtwald, das sind Objekte, die sich sehr viele einfach nicht leisten können. Das bringt in meinen Augen einen Tourismus von Mietern aus den Großstädten mit sich. Ich empfinde es als Verpflichtung, in den Planungsvorhaben auf sozial schwache Familien und Rentner einzugehen.

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