Roulettespiel mit der Briefzustellung

Zum Beitrag „Und die Dörfer bluten aus“ (AZ v. 9. September) schreibt Harald Wiesinger aus Uelzen:.

Sicher ist es eine neue Zeit, in der wir Älteren leben. Die Sparkassen-Schließungen sind nur ein Beispiel. Und wenn es stimmt, dass die Post nur noch zwei Mal in der Woche ihrer Pflicht nachkommt, um den Bürgern ihre Briefe zuzustellen, ist das für mich ein weiterer Einschnitt in das Leben der Bürger.

Früher bin ich von der Post in der Zeit zwischen 10 und 11.30 Uhr beliefert worden, dann kam die Zeit, dass es irgendwann zwischen 11 und 17 Uhr war. Mittlerweile ist es so, dass man so etwas wie Roulette spielt – kommt sie heute nicht, morgen auch nicht, aber vielleicht übermorgen.

Für einen zur Zeit gehbehinderten Mensch, der in der zweiten Etage wohnt, ist es eine Sauerei, von einem Dienstleistungsunternehmen so behandelt zu werden. Ich warte auf einen wichtigen Brief – aber das ist der Post egal. Nur mir eben nicht.

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