Der richtige Fingerzeig von Sozialdemokraten

Leserbrief zu Artikel „SPD-Vorstand billigt Programm für Wahl am 22. September“, AZ vom 12. März:.

Im Bereich Arbeit/Soziales möchte die SPD einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro und im Bereich der Rente eine Solidarrente von 850 Euro für Geringverdiener einführen, die mindestens 30 Beitragsjahre aufweisen können.

Das Programm der SPD zeigt endlich in die richtige Richtung. Laut Statistik arbeiten 1,7 Millionen in Deutschland weit unter 8,50 Euro und müssen trotz Vollzeitbeschäftigung zusätzlich noch die Grundsicherung beantragen. Das dadurch die Arbeitsmoral bei den jeweiligen Arbeitnehmer verloren geht, liegt doch klar auf der Hand.

Ebenso müssen bei der Rente Veränderungen vorgenommen werden. Viele Arbeitnehmer müssen aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig eine Erwerbsminderungsrente beantragen. Es ist gut, dass für diesen Personenkreis, die trotz 30 oder mehr Beitragsjahren aufgrund des geringen Verdienstes nur 500 bis 600 Euro Erwerbsminderungsrente beziehen, eine Solidarrente von 850 Euro eingeführt wird. Ich wünsche mir, dass die Wähler dieses erkennen und bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 ihre Kreuze an der richtigen Stelle setzen.

Herbert Seerau,

Bad Bevensen

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