Regenbogen-Aus – und nun?

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Betreuung für die Kleinen: So wie in diesem Symbolbild wurden in der Großtagespflegestelle „Regenbogen“ in der Hauenriede acht Jahre Kinder betreut. Sie wird schließen.

Zum Artikel „Aus für den ‘Regenbogen’“ (AZ vom 28. April) schreibt Stefan Kruschel aus Uelzen.

Zum Thema (...) gibt es (...) noch einiges zu sagen! Es ist richtig, dass es Auflagen gibt, die so von Frau Thalacker nicht erfüllt werden können. Das täuscht aber über das tatsächliche Problem hinweg – denn wohin mit unseren Kindern zum 31. Juli und wohin mit nachfolgenden Kindern? Freie Plätze? Wir als betroffene Eltern lachen da mal kurz.

Die Stadt Uelzen ist für die Kitas zuständig und ist ihnen dieses Problem etwa nicht bekannt, dass es wesentlich zu wenig Kitaplätze gibt? Ist mir verständlich, wenn man so wichtige Dinge wie Hanselogo für 60 000 Euro planen muss oder das Millionen-Grab Altes Rathaus... (...) Meine ernstgemeinte Frage: Wohin mit den Kindern?

Sie, Herr Bürgermeister, setzen sich medienwirksam bei der Kinderwette in Szene und die durch Sie vertretene Stadt – Entschuldigung: Hansestadt – wirbt mit Familienfreundlichkeit. Wie steht es dann im Einklang, dass Spielplätze nicht mehr ganz gemäht werden (Johnsburg), die Ilmenauwiesen, die als Naherholungsgebiet ausgewiesen sind, gar nicht mehr, im Gegenzug die Kitagebühren aber angehoben werden?

Glauben sie allen Ernstes dies bewegt eine Familie in diese unsere Stadt zu ziehen? Oder glaubt irgendein Verantwortlicher, dass ein 60 000 Euro teures Hanselogo oder ein 3,8 Mio teures Altes Rathaus eine Familie überzeugen? (...) DIe Stadt Uelzen hat mit Schöller, Uelzena, Bien und Pfeifer Holz und Metronom große Arbeitgeber mit Schichtsystem – aber gerade mal zwei Kitas (mit begrenztem Platzangebot), die Öffnungszeiten ab 5.30 beziehungsweise ab 6 Uhr anbieten! Wenn der Regenbogen schließt, werden diese Plätze zusätzlich fehlen – nicht nur dieses Jahr. Wie will die Stadt (...) darauf reagieren? Jedes Kind hat ein Recht auf einen Kitaplatz das ist uns allen bekannt, oder? (...)

Bildung und Kitas – unsere Kinder sind unsere Zukunft und die der Stadt (...).

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