Rede-Schlacht

Zum EU-Rettungspaket: Die Bundesrepublik als ein Land dessen Standbein sich alleine auf Exporte stützen,

bleibt in der Weltwirtschaft immer abhängig von seinen Handelspartner.

Ein geringfügiger Einbruch dieser Exporte führte wie bereits geschehen zu einer

Wirtschaftskrise, die Zuge weiterer Verschuldung und Kreditaufnahmen durch

den Staat bis runter in die Gemeinden zu einem finanziellen Kollaps führen muss.

Die Weltwirtschaftskrise hat gezeigt, wie anfällig unser Land im Weltgefüge der

Finanzhaie ist und bleiben wird, wenn nicht sofort drastische Regulierungen und ein

Gegensteuern seitens der Regierung vorgenommen werden.

Die Hilflosigkeit und Kurzschlussreaktionen der jetzigen schwarzen – gelben Regierung

zeigt sich in der Griechenland-Hilfe und im EU-Rettungsschirm, die eindeutig gegen

die Maastricht Kriterien verstoßen. Im März 2005 (Große Koalition CDU/SPD) wurden

zudem auf Betreiben Deutschlands die Anforderungen an die Haushaltsdisziplin aufgeweicht,

so sind jetzt jahrelange Überschreitungen der 3%-Grenze zulässig.

Die Griechenland-Hilfe geht am griechischen Volk vorbei, sie hilft einzig und allein

dem korruptem Staatssystem, sowie dem heimlichen und kamerascheuen Herrscher,

dem griechischen Milliardärs Spiros Latsis. Aus Insiderquellen wird Latsis als Ideengeber

des EU-Rettungsschirmes genannt.

Seine Firmen-Verlegung (12,5 Milliarden griechische Staatsanleihen) aus der Schweiz

nach Luxemburg lässt diesen Schluss nicht nur zu sondern bestätigt diesen im Besonderen

Maße, wie anders kommt man unter den EU-Rettungsschirm.

Latsis schuf mit der EFG ein verschachteltes Bankenimperium: mit einer Privatbank in

Zürich, einer Holding in Luxemburg und der Eurobank EFG als einer der größten

Geschäftsbanken Griechenlands mit Sitz in Athen, berichtete die „Frankfurter Allgemeine“.

Ein wichtiges Instrument ist die Luxemburger Holding EFG Group, in der er das Bankgeschäft

bündelt.

Die Holding verfügt über zwei Säulen: die griechische Eurobank EFG, an der sie 44 Prozent hält,

und die in der Schweiz ansässige Privatbank EFG International, bei der die EFG Group 49 % kontrolliert.

Auf der anderen Seite ist diese gewollte Weltwirtschaftskrise von Seiten der Wall-Street-

Größen u.a. eine geplante Aktion gegen den zu sehr erstarkten Euro gegenüber der

schwachen „Weltwährung“ Dollar.

Sie zielt gekonnt auf die bekannten Wirtschafts- und Einigungsschwächen der EU und deren

langatmige Entscheidungsfindung.

Mit diesem EU-Rettungspaket werden letztendlich nur die finanzgebenden Banken,

Spekulanten und Rating Agenturen abgesichert.

Dies geht zu Lasten aller Bürger in der EU, insbesondere aber zahlt der Bürger in der

Bundesrepublik dieses Finanzgebaren.

Dies wird umso deutlicher in der Vielfalt der aus dem Untergrund kriechenden

„Besserwisser“ Koch, Malbus, Carstens und Kohorten, mit ihren Vorschlägen und völlig

desorientierten Forderungen zu Sparkursen und Steuereinnahmen.

Dies ist das Spiel der Global-Player, einige wenige die das Geschick der Weltstaaten

zu ihren Gunsten manipuliert und es geht nicht nur um Geld, es geht um MACHT.

Willi Christmann,

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