Ratsherr Wilfried Nickel verspielt seine soziale Kompetenz

Mit großer Empörung habe ich die Einlassungen des Bodenteicher Ratsherrn der SPD Wilfried Nickel auf der letzten Sitzung der Samtgemeinde Aue zur Wahl von Frank Juchert zum stellvertretenden Verwaltungschef in der AZ vom 17. Dezember gelesen.

Herr Nickel hat während seiner Ratstätigkeit in der Wählergemeinschaft im Samtgemeinderat Bodenteich insbesondere im Zuge der Haushaltsberatungen immer die gute und kompetente Zusammenarbeit mit Herrn Juchert hervorgehoben. Seitdem er vor der Wahl zur SPD übergetreten ist, mutierte er insbesondere auch im Kommunalwahlkampf zum Scharfmacher innerhalb der SPD. Deshalb ist es kein Wunder, dass es im Rat des Flecken Bodenteich keine Mehrheit für seine Person zur Wahl als stellvertretender Bürgermeister gab. Den miesen Stil setzt Herr Nickel nun im neuen Samtgemeinderat Aue fort. Obwohl während der Fusionsdiskussion zwischen Wrestedt und Bodenteich immer Konsens darüber geherrscht hat, dass bei der Wahl eines Wrestedters zum Samtgemeindebürgermeisters der Vertreter aus Bodenteich kommt, diskreditiert er den Vorschlag vom Samtgemeindebürgermeister Harald Benecke. Bezeichnend ist, dass die angeblichen Zweifel nicht der Fraktionsvorsitzender aus Wrestedt Herr Dobslaw vorträgt, sondern der Bodenteicher Herr Nickel. Scheinheilig fordert er aber parallel dazu immer wieder eine gute Zusammenarbeit ein. Liegt der unqualifizierte Angriff von Herrn Nickel daran, dass sich Herr Juchert widersetzt hat, die Forderung der Bodenteicher SPD zu erfüllen, seinen Posten als Vorsitzender des TuS Bodenteich niederzulegen? Darf ein Mitglied der Verwaltung nicht ehrenamtlich tätig sein? Dann müsste dies auch für den Ratsherrn Nickel gelten, der ja Vorsitzender des Tennis Club Bodenteich ist. Aus dem Verhalten von Ratsherrn Nickel ist wieder einmal zu schließen, dass er kein guter Vertreter der Bodenteicher Belange im neuen Samtgemeinderat Aue ist. Im Übrigen habe ich immer mehr Zweifel an seiner fachlichen und sozialen Kompetenz, weil er alles nur durch seine neue Parteibrille sieht.

Claus-Dieter Reese,

Bad Bodenteich

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