AZ-Leserbriefe

Projekt ist „Wahnsinn“

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Die Fritz-Röver-Straße gehört in ihrem heutigen Verlauf zum Innenstadtring, auf den nicht verzichtet werden kann, findet Ulfert Zergiebel. 

Mit dem viel diskutierten Projekt „Ilmenausee“ befasst sich Michael Schulz aus Uelzen: (...) Das Projekt ist ein absoluter Wahnsinn!

Bevor man den Tümpel in die Stadt setzt, sollte man erst mal den alteingesessenen Bürger zuhören, die von Problemen mit nassen Kellern, verursacht durch die Ilmenau, erzählen können. Dann sollte man im Archiv der Stadt mal nachschauen, dort gibt es Bilder von großen Überschwemmungen, die dann durch den Tümpel weiter in die Innenstadt geleitet würden. Das Geld wäre besser in wichtigeren Projekten, wie die Kaufhalle oder die leer stehende Hamburger-Passage, investiert. (...)

Auch Ulfert Zergiebel aus Uelzen verfasste einen Leserbrief zum Projekt:

(...) Die Gruppe (gemeint ist der Verein „Ilmenaustadt“, Anmerk. d. Red.) hat zwei unveränderbare Tatbestände zu berücksichtigen: Erstens hat die Denkmalschutzbehörde bereits den Bestand der alten Festungsmauer gefordert, und zweitens ist die Fritz-Röver-Straße Bestandteil des heiß umkämpften „innerstädtischen Bedienungsringes“ der 1980er Jahre. Auf beide kann wegen der Geschichte und der Sinnhaftigkeit nicht verzichtet werden.

Falls tatsächlich noch immer eine Art See gewollt wird, dann aber in gefälligen Abmessungen, kann er nur über den vorhandenen Stadtgraben erschlossen werden. Beim Blick in den Graben kann der Wasserspiegel wahrgenommen werden, der tiefer liegt, als man denkt. Der See wird also beim Gang über den Herzogenplatz nur über die Schilfspitzen wahrgenommen werden. Ob das der Weisheit letzter Schluss ist? (...)

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