Positives Zeichen für A 39

Es sollte ein positives Zeichen für den Bau der A 39 gesendet werden, sagt Leserbriefschreiber Matthias Schwade, und schlägt vor, das durch ein Kreuz auf dem Wahlschein möglich zu machen. Foto: dpa
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Es sollte ein positives Zeichen für den Bau der A 39 gesendet werden, sagt Leserbriefschreiber Matthias Schwade, und schlägt vor, das durch ein Kreuz auf dem Wahlschein möglich zu machen. Foto: dpa

Matthias Schwade aus Bad Bodenteich schreibt zur Berichterstattung zum Bau der A 39:.

Die nächste Kommunalwahl in Niedersachsen findet am 11. September 2016 statt. Die wahlberechtigten Bürgerin den durch den Bau der A 39 betroffenen Landkreisen sollten bei dieser Wahl die Möglichkeit bekommen, durch ein Kreuz auf dem Wahlschein, sich für oder gegen den Bau des Lückenschlusses der A 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg zu positionieren. Sollten die Politiker, gleich welcher Couleur, sowie die Verwaltungen eine Möglichkeit sehen, dem Vorschlag zu entsprechen, wird meiner Meinung nach der schweigenden Mehrheit endlich die Möglichkeit gegeben, ihre positive Haltung zum Bau der A 39 auszudrücken.

Die derzeitige Landesregierung in Hannover würde dadurch ein Signal bekommen, dass die Mehrheit der hiesigen Bevölkerung diese A 39 möchte und sie ihr zögerliches Verhalten zum Bau der A39 überdenken sollte! Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin (...) wird sicherlich auch von diesem positiven Signal aus der Region erfahren. Viele Leser werden nun denken, dass letztlich diese positive Bestätigung für den Bau der A39 keinen großen Einfluss auf die Politiker im niedersächsischen Landtag und im Reichstag in Berlin haben wird. Das mag sein, aber es sollte endlich einmal ein positives Zeichen von den Bürgern aus dieser Region für den Bau der A 39 gesendet werden. Die Argumente, Kosten und Statistiken aus beiden Lagern sind von Politikern, Sachverständigen und Institutionen genügend ausgetauscht worden. Ich denke, jetzt ist der Wähler an der Reihe, sich dazu zu äußern! Die Personen, die derzeit komplett oder nur in Teilen gegen den Bau der Autobahn sind und die ersten Klagen schon formuliert haben, haben aus ihrer Sicht sicherlich gute Argumente, so zu handeln. Aber meiner Meinung nach ist das eben nicht die Mehrheit.

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