AZ-Leserbrief

Von Polemik getragene Diskussion

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Einen Stoff wie Glyphosat zu verbieten, der stark unter dem Verdacht stehe, Krebs zu verursachen, ist für Wilhelm Sties unumstritten.

Zum Artikel „Eine Stadt frei von Glyphosat“ (AZ vom 2. März) und die ganze Diskussion um das Unkrautvernichtungsmittel schreibt Wilhelm Sties aus Hamburg:

Ich kann diese ganze von Polemik getragene Diskussion um Glyphosat nicht mehr ertragen. Es ist doch wohl unumstritten, dass Glyphosat zumindest stark im Verdacht steht, Krebs zu erzeugen. Das sollte Grund genug sein, dieses Mittel nicht mehr einzusetzen.

Dass die Stadt Uelzen auf ihren Flächen weitestgehend darauf verzichtet, ist löblich anzuerkennen. Aber wenn sich der „Kreislandwirtschafts-Sprecher” zu der Äußerung hinreißen lässt, dass andere Methoden der Unkrautvernichtung als der Einsatz von Glyphosat pro Hektar einen Mehrverbrauch von 50 Litern Diesel zur Folge haben, so kann man diese Äußerung doch wohl nur als polemisch bezeichnen, zumal der Dieselkraftstoff zur Zeit in aller Munde ist.

So etwas bezeichne ich als Trittbrettfahrerei – und das auch noch wider besseren Wissens.

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