„Polemik“

Zur Kolumne von AZ-Redakteur Gerhard Sternitzke „Wolf: Was nicht sein darf“ (AZ vom 23. Mai) schreibt Fritz-Alf Buchholz aus Schatensen:

Es wäre seriös, wenn in der AZ über das Thema „Wolf“ sachlich berichtet würde. Ich halte es aber für unseriös, wenn derartige Vorfälle, die in keiner Weise nachprüfbar sind, wie der in Brockhöfe, als Aufmacher auf der Titelseite groß herausgebracht werden. Ich bleibe bei meiner Meinung, es ist wie in „einer Zeitung mit den großen Buchstaben.“

Sie stellen die Frage: „Heißt dies, dass sich dieser Vorfall nicht ereignet hat? Mitnichten.“ Heißt es im Umkehrschluss, dass sich dieser Vorfall wirklich (so) ereignet hat, nur weil Sie zwei Wochen hinter diese Frau hertelefoniert haben?

Sollte die Anzahl Ihrer Telefonate mit dieser Frau wirklich ein journalistisch einwandfreier Beweis für die Richtigkeit eines solchen Vorfalls sein? Nein!

Sie schreiben weiter: „Das hieße, Erkenntnisse vor der Öffentlichkeit zu unterdrücken (so wie es die Landesregierung tut).“ Von welchen Erkenntnissen und Ereignissen sprechen Sie? In dem AZ-Artikel handelt es sich um keinerlei nachprüfbare Fakten. Nicht nur ich nehme Anstoß an dieser Art der Berichterstattung, auch andere Menschen haben der AZ Polarisierung, Unsachlichkeit und Polemik vorgeworfen.

Der Sprecher der SPD-Fraktion, Herr Dobslaw, hat ebenfalls festgestellt, dass die Berichterstattung nicht der gebotenen und notwendigen neutralen Informationspflicht entspricht.

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