Leserbrief

Platzmangel oder Willkür?

Carl-Adolf Barényi äußert sich zum Leserbrief von Christian Buhr, „Herr Niemann, Herr Wulf, es reicht!“, AZ vom 14. Juli:

Der Leserbrief von Herrn Buhr aus Altenebstorf trifft den Nagel auf den Kopf. Allerdings ist die Überschrift des Leserbriefes nicht ganz korrekt. Es müsste heißen: Es reicht AZ! Es heißt in der Rubrik Leserbriefe/Spielregeln der AZ „So geht’s“ unter anderem: „Die AZ sieht sich nicht als Mitteilungsblatt einzelner Leser, die Zahl der Leserbriefe ist begrenzt – auf einen Autor und Kalendermonat“. Wie es kann dann möglich sein, dass keine Woche vergeht ohne auf Artikel und vor allem Leserbriefe dieser beiden Herren (Niemann und Wulf) zu stoßen? Man könnte den Eindruck gewinnen, dass hinter dieser Vorgehensweise der AZ ein System steckt. Es heißt, dass sich die Redaktion der AZ Kürzungen der Leserbriefe vorbehält und das Überschriften von der Redaktion erstellt werden. Die Verfasser der Leserbriefe und Artikel (Niemann, Wulf und andere Schreiberlinge) können sich seitenlang in der AZ mit bestimmter Stimmungsmache und Vorwürfen austoben, ohne das ihre Ergüsse gekürzt werden Warum gewährt man diesen „ Oldies“ eine so große Plattform in der AZ? Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass meine Leserbriefe stark gekürzt und dabei Vorschläge zu den Themen nicht veröffentlich wurden – auch nicht online. (Leserbrief 3. März 2012 und 10 April .2012). Platzmangel oder Willkür?

Carl-Adolf Barényi, Bad Bevensen

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