AZ-Leserbrief

„Person zur Rechenschaft ziehen“

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AZ-Leser Günther Winkelmann fordert die Politik in Sachen Wolf zum Handeln auf.

Zum Artikel „Was im Kuhbruch geschah“, AZ vom 12. Mai, schrieb ein AZ-Leser folgende Zeilen:

Wenn ich diese Zusammenfassung der letzten Wochen lese, dann schlage ich die Hände über dem Kopf zusammen und frage mich langsam, wo wir hier eigentlich leben.

Wolfsbefürworter treiben es auf die Spitze, arbeiten gegen Politik und Verwaltungen, treiben sich auf fremdem Eigentum rum, zünden Feuerwerkskörper und stören in privaten Jagdrevieren.

Jäger und Weidetierhalter werden massiv bedroht, und sogar Namen werden öffentlich bekannt gegeben. Ich frage mich allen Ernstes, wer diese Namen und Adressen herausgegeben hat und ob diese Person überhaupt weiß, was sie damit angerichtet hat.

Diese Person muss schnellstens ausfindig gemacht und zur Rechenschaft gezogen werden.

Der Wolf kann und soll hier leben – aber in Maßen. Die Weidetierhalter brauchen wir, weil sie für uns vernünftiges Fleisch produzieren, und die Schafhalter stärken zusätzlich den Tourismus.

Liebe Politiker, kümmert euch und handelt.

Günther Winkelmann, Dreilingen

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Leserbriefe geben die Meinung des unterzeichnenden Verfassers wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

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