AZ-Leserbrief

Permanente Geräuschkulisse

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Eine Tankstelle, Waschstraße und Schnellrestaurant sollen direkt an der Groß Liederner Straße entstehen. Anlieger sind alarmiert. 

Zum geplanten Autohof im Südosten Uelzens erreichte die Redaktion folgender Leserbrief:

Es ist nicht zu glauben, was die Stadt Uelzen sich erlaubt. Ein Gewerbegebiet soll genehmigt werden. Für eine große Tankstelle in der Größe der „Blauen Lagune“ – ganz nah an einem Wohngebiet. Seit es den Uhlenring gibt, werden wir Kagenberger von dem Pkw- und Lkw-Lärm genervt, gestört, belästigt.

In der schönsten Zeit des Jahres, wenn man seine Freizeit draußen im Garten oder auf der Terrasse verbringen möchte, ist eine permanente Geräuschkulisse zu hören, die seit Jahren zugenommen hat. Jeder weiß, was auf der B 4 los ist, seit die Lkw diese uneingeschränkt befahren dürfen. Und jetzt noch eine große Tankstelle, wo sehr wahrscheinlich die Lkw abends Pause machen und früh morgens – so ab 4 Uhr – „losbrummen“ werden. Im Sommer werden dann auch nachts die Kühlaggregate der Lkw laufen.

Ich frage mich: 1. Warum hört die Schallschutzwand zwischen den Abfahrten zur Oldenstädter- und der Groß Liederner Straße auf? 2. Wann wurde das letzte Mal der Lärmpegel gemessen? 3. Was wird die Stadt Uelzen dazu sagen, wenn alle Kagenberger Hausbesitzer einen Antrag auf Herabsetzung des Einheitswertes stellen, weil die Wohnqualität durch den Betriebs- und Straßenlärm eingeschränkt ist? 4. Wird darüber nachgedacht – wie in Lüneburg geplant – die Geschwindigkeit auf 60 km/h für Lkw und 80 km/h für Pkw zu beschränken? 5. Was wird mit dem Feuchtbiotop?

Karin Jäkel, Uelzen

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Leserbriefe geben die Meinung des unterzeichnenden Verfassers wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

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