Leserbrief

Parkgebühren verprellen Kunden

Zum Artikel „Druck auf Handel nimmt zu“ (AZ vom 8. Dezember) schreibt Manuela Surau-Arndt, Filialleiterin im Reformhaus Merlin in Uelzen:

Es wäre doch schön, wenn man „Einkaufen in Uelzen“ attraktiver machen könnte. Leider wird der Händler durch Bürokratie und Verwaltung häufig in der Kreativität blockiert. Blumentöpfe aufzustellen, kleine Werbetafeln („Kindertafel“), Verkostungsaktionen vor dem Geschäft brauchen Sondergenehmigungen.

Sicher ist es vernünftig, gewisse Regeln zu beachten. Aber es wird dem Einzelhändler doch nicht leichtgemacht, wenn die zuständigen „Ordnungsbeamten“ Fotos machen, um eventuell „Verstöße“ zu beweisen und am besten mit dem Zollstock nachmessen, ob auch alles Erlaubte eingehalten wird.

Viele unserer Kunden beschweren sich über die Parkgebühren und Parkmöglichkeiten. Weihnachtliches Stöbern ist so immer mit Zeitdruck verbunden (schon bei einer Minute Zeitüberschreitung sind die Ordnungshüterinnen gnadenlos sofort zur Stelle). Mit Parkgebühren so hoch wie in Lüneburg lockt man die Kunden nicht unbedingt in die Innenstadt.

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