AZ-Leserbrief

„Das Opfer nicht zum Täter machen“

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Schäfer haben es zurzeit nicht leicht, findet AZ-Leser Michael Beyer.

Zu den Schafsrissen in Suderburg und dem zugehörigen Leserbrief von Julia Glanz, AZ vom 6. August, erreichte die Redaktion folgender Leserbrief:

Der Mainstream macht gerne Opfer zu Tätern, das ist populistisch und schützt vor der eigenen Verantwortung. Schäfer stehen vor dem wirtschaftlichen Aus, ihre Schafe frisst der Wolf, das Fleisch und die Wolle kosten nichts. Wo soll der Tierhalter, dessen Lebensinhalt die Schafhaltung ist, das Geld für die Vorfinanzierung der überaus teuren Zäune haben? Hier wären die Wolfsfreunde und lockeren Leserbriefschreiber gefordert, bei der Vorfinanzierung zu helfen. Nicht immer nach der Allgemeinheit rufen, wenn es um Kosten und Aufwendungen geht, spenden kann jeder Wolfsfreund.

Michael Beyer, Rosche

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Leserbriefe geben die Meinung des unterzeichnenden Verfassers wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

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