Der O-See verkommt

Zum Beitrag „Disziplin am See?“ (AZ v. 12. Juli) schreibt W. Gust-von Loh aus Oldenstadt:.

Die von der Leserin Frau Schröder, geschilderten Vorfälle häufen sich leider immer mehr und werden vom Unterzeichner bestätigt. Dabei sind es nicht nur Familien mit ausländischen Wurzeln, sondern auch viele Jugendliche, Heranwachsende und Elternpaare, die sich um ein friedliches Miteinander und gegenseitige Rücksichtnahme hinwegsetzen. Hunde werden von ihren Besitzern frei im gesamten Bereich des O-Sees zum Baden animiert, obwohl ein Hundestrand ausgewiesen ist und Kinder trauen sich oft nicht ins Wasser, weil Hunde zwischen den Badenden im gesamten Bereich lauthals herumtollen.

Warum wird nicht z.B. durchs Ordnungsamt Uelzen sporadisch an warmen und heißen Tagen, wenn der Zulauf an Badenden besonders hoch ist, kontrolliert und Sanktionen ausgesprochen? Fehlanzeige!

Zwar spricht Frau Schwarz, Sprecherin der Stadt Uelzen, über die Benutzung und Verhaltenshinweisen am O-See, (Musik, Grillen, Alkoholkonsum), doch wer richtet sich schon danach Das Ansprechen der Personen über grundsätzliche Verhaltensweisen gehen ins Leere.

Selbst das Schwimmen im See ist, bis auf ganz wenige Stellen, eine Zumutung und eklig, da der Schilfgürtel, das Seegras und die vielen Wasserschlingpflanzen den See total zuwachsen lassen.

Die gesamte O-See-Anlage verkommt leider immer mehr und ist als einer der Uelzener Touristenmagnete kein Aushängeschild und nicht besonders einladend.

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