Norwegen als Beispiel nehmen

Zum Bericht „Das tägliche Wagnis“ über die Diskussion zu einer Querungshilfe in Groß Liedern (AZ, 22. Juni 2015) schreibt Dörte Hennings aus Uelzen:.

Warum tut die Politik sich so schwer, einen sicheren Überweg über die B 71 für unsere Kinder und Enkelkinder zu schaffen? Ich habe es selber erlebt, dass unserem Enkel die Mütze vom Kopf flog, weil der fließende Verkehr die vorgeschriebenen 50h/km in Groß Liedern nicht einhält. Überholen in der Ortschaft ist an der Tagesordnung, und oft sind die Fahrzeuge so schnell, dass man den Fahrzeug-Typ kaum erkennen kann.

Die Verantwortlichen sollten sich mal ein Beispiel an Norwegen nehmen. Da ist ein Zebrastreifen an den anderen gereiht, in einem Dorf mit Hauptstraße gab es drei Stück auf 100 (!) Metern. In diesem Dorf haben wir insgesamt zehn Stück gezählt, und es ist ein Minimum an fließendem Verkehr gewesen und Personen, die am Zebrastreifen standen, haben wir nicht gesehen.

Die Bevölkerung in den Dörfern ist viel geringer als bei uns. Jeder Zebrastreifen ist auf einer Bodenwelle, sodass der Verkehr gezwungen ist, dass Tempo auf 40 km/h zu drosseln. Das Ganze wird vorher durch Beschilderung angekündigt. Auch dort fahren Lkws und landwirtschaftliche Fahrzeuge, und es funktioniert sehr gut. Warum bekommt man dass hier nicht hin?

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