A 39: „Nonsensautobahn“

Zum Beitrag von Claus-Dieter Reese in der Leserbrief-Sammlung „Fakten oder Polemik“, AZ vom 9. Juni:.

Mein alter Lehrer sagte immer: Nun wollen wir mal nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, wenn man mal neben der Spur lag. Herr Reese wirft allerdings gleich Äpfel und Zuckerrüben zusammen, wenn er Uelzen mit Oldenburg vergleicht und die angeblich segensreich Gewerbebetriebe schaffende Autobahn 28 mit der geplanten A 39 vergleicht.

Hier muss man schon sehr, sehr straßenbauversessen sein, um das beides in einen Topf zu werfen. Oldenburg hat eine Umgehungsstraße bekommen, weil es ein Verkehrsknotenpunkt ist. Uelzen wird nie ein Verkehrsknotenpunkt werden, sondern es werden die brüllenden durchreisenden LKW-Ströme zwischen Süd- und Nordeuropa durch unsere liebliche Heide donnern.

Oldenburg brauchte eine Umgehungsstraße, genau wie Uelzen oder eben Kirchweyhe sie brauchte! Statt einer Nonsensautobahn, die den meisten Betroffenen nur Lärm und Gestank bringt, sollten wir mal alle vernünftig sein und auf das bisschen mögliche Gewerbe lieber verzichten und unsere wunderschöne Natur erhalten. Dann behalten wir auch alle unsere Gäste und Fahrradtouristen und schaffen zukunftsträchtige Arbeitsplätze!

Jörg Grützmann,

Oldenburg

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