Nicht aus der Atomkraft aussteigen

Zur Anti-Atom-Demo: Außer dem harten Kern aus Atomkraftgegnern gesellt sich ein großer Teil gutgläubiger Menschen hinzu, beeinflusst durch die Umwelt-Propaganda vornehmlich der Grünen. Keine Horrormeldung wurde in der Vergangenheit ausgelassen: Waldsterben, sterbende Flüsse, sterbende Ackerböden, sterbende Weltmeere, Robbensterben usw. Und dann der vermeidbare Unfall in Tschernobyl!

Man muss nicht aussteigen aus der Atomkraft, sondern schleunigst umsteigen auf einen Reaktortyp, der so sicher ist, dass er sogar versichert werden kann, wie auch jeder andere Produktionsbetrieb. Es handelt sich um die im Forschungszentrum Jülich entwickelte Kugelbett-Reaktortechnik. Damit wäre auch das heutige Endlagerungsproblem vom Tisch. Leider hat der damalige Ministerpräsident Rau 1986 die derzeit positive Beurteilung dieser Technologie aufgegeben aufgrund der verängstigten Bevölkerung durch den Tschernobyl-Crash.

Von einem Bürgermeister der Stadt Uelzen muss man verlangen, sich deutlich kritischer mit den Forderungen der Atomkraftgegner zu befassen. Nach seiner Auffassung unterstützt er die Forderungen der Demonstranten, den Weg des Ausstiegs zu wählen. Das bedeutet, dass wir den erforderlichen Strom dann aus den Ländern um uns herum importieren müssen, die derzeit neue Kernkraftwerke errichten. Diese Länder werden uns in wenigen Jahren vorauseilen, und wir hinken hinter her, in völliger Abhängigkeit.

Wie heißt eine Lebensweisheit: „Seid der Zeit einen Schritt voraus, sonst holt euch die Zeit ein“.

Wilfried Buse,

Rätzlingen

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