Nachtreten nicht erkennbar

Pressemitteilung der UWG (Stadtbereich Uelzen) zur  Wahlnachlese von Raimund Nowak:

Ein Nachtreten ist bei genauen Lesen der Wahl-Nachlese – auch zwischen den Zeilen – nicht erkennbar, schon gar nicht eine Beleidigung der Menschen und Wähler hier im Landkreis. Es ist eher eine realistische Einschätzung der auch prognostisch kritischen Situation Uelzens: Bundesabbaugebiet (Post, Zoll, Bundesbank, Bundespolizei etc.), Leerstände, Erwerbstätigenschwund bis 2030 um 30 %, Phantomdiskussion A 39, Vernachlässigung Nowaks „Meisterstück“ Hundertwasserbahnhof und das Entscheidende: keine strategischen Alternativen der bisherigen Politik bzw. kein Masterplan. Wie soll Uelzen für Jüngere attraktiv sein? Besteht nicht eher die Gefahr, dass Junge und wer sich es leisten kann wegzieht und Ältere und Arme hier bleiben ? Stattdessen Endlos-Diskussionen im Klein/Klein – siehe Suderburg/Eimke/Gerdau – Chance der Hochschulstadt Uelzen? Verkannt! HVV-Anschluss? Unter ferner liefen! Aus der Ferne sieht man alles anders – auch aus Hannover. Auch die Hannoversche Allg. Zeitung, auch Kollegen im kommunalen Hochschulbereich, die den spannenden Wahlkampf verfolgt haben. Die Formulierung „Landpartie“ kann auch als Selbstironie interpretiert werden – und das zeigt Stärke.

Joachim Delekat

Uelzen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare