AZ-Leserbrief

„Mittel zur Vorbeugung“

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Kommt es in Bienenbüttel zur Videoüberwachung? Die CDU-Fraktion hat einen Antrag gestellt.

Zum Vorschlag, eine Videoüberwachung in Bienenbüttel zu prüfen, erreichte die Redaktion dieser Leserbrief:

Wenn das Thema Videoüberwachung auf der Tagesordnung steht, geht es häufig emotional hoch her. So auch in Bienenbüttel, nachdem die CDU-Fraktion einen entsprechenden Antrag eingebracht hat. Dabei ist es sehr sinnvoll, dieses Mittel zur Vorbeugung einzusetzen und im Notfall auch zur Aufklärung von Straftaten. Wenn Videoüberwachung an neuralgischen Punkten eingesetzt wird, hat das in aller Regel dazu geführt, dass deutlich weniger passiert ist. Das sollte der Sinn sein.

Und dass das erforderlich ist, zeigen die Fakten: In Niedersachsen hat es im vergangenen Jahr 250 Einbrüche mit Vandalismus in Schulen gegeben mit einem Schaden von rund 800 000 Euro. Diese Zahlen sprechen für sich und bereiten den Kommunen in Niedersachsen große Sorgen. Deshalb war dies ein Thema auf der Niedersachsen-Tagung des Städte- und Gemeindebundes in der letzten Woche. Präsident Trips wurde dazu auf Radio Niedersachsen interviewt.

Die Grünen lehnen Videoüberwachung als Panikmache ab und die SPD sagt, das wäre weit hergeholt und das gäbe es hier nirgendwo. Aber die Fakten sind anders: Auch in unserem Landkreis ist die Videoüberwachung bereits Praxis und hat sich bewährt, so auch an einigen Schulen, beispielsweise in Bad Bevensen und Rosche.

Heinz-Günter Waltje, Bienenbüttel

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