Ein Miteinander sieht anders aus

Leserbrief zu den beiden Artikeln „Rekord im letzten Amtsjahr“ und Postengerangel ,kommt nicht an‘“ über den diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt Uelzen im Foyer und Saal des Rathauses, AZ vom 13. Januar:.

„Schade“, so ließe sich der Jahresempfang kommentieren, aber nicht wegen der Inhalte, sondern wegen so mancher Gäste. Dass es im Rathaus voll wird, war zu erwarten. Dass dort Reden gehalten werden, war logisch. Wer so etwas nicht aushalten kann, sollte also lieber nicht kommen.

Umso bedauerlicher war es, dass in den hinteren Reihen des Saales und draußen vor dem Saal diverse Erwachsene das Gespräch permanent fortsetzen: ungeachtet dessen, wer gerade gesprochen hat und erst Recht völlig ohne Hemmung, wenn dieser ausgezeichnete Chor seine tollen Darbietungen bot.

Auch auf die Gesten mancher Gäste, doch bitte etwas leiser zu sein, wurde nur verhalten reagiert, um kurz darauf unvermindert weiterzumachen. Das hat mit dem in den Reden vielfach thematisierten Miteinander wenig zu tun; und mindestens der Chor ist hier zu wenig gewürdigt worden, aber auch die vielen Beiträge sind wohl von einigen ignoriert worden. Schade zu einem sonst sehr schönen Neujahrsempfang!

Stefan Müller-Teusler

(Geschäftsführer

Paritätischer Uelzen),

Uelzen

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