Mehr Tücken

Zum AZ-Artikel „Die Tücken der LED-Straßenbeleuchtung in Wrestedt“ vom 14. Januar schreibt Alexander Hess aus Lehmke:.

Die wesentliche Tücke bei alledem ist noch gar nicht benannt, beziehungsweise von offizieller Stelle noch gar nicht als schwer wiegendes Problem erkannt worden: Dass nämlich die Beleuchtung in der Dunkelheit auf eine bestimmte Entfernung bezogen, den Fußgänger, Rad- und/oder Lkw-/Autofahrer er-heblich blendet!

Ein weiteres Manko – insbesondere in der Sommerzeit zu beobachten – dass der Lichtkegel einiger Straßenlaternen aufgrund des üppigen Blätterwaldes der Laubbäume gar nicht bis auf den Gehweg durchdringt. Gerade darauf kommt es angesichts des teilweise schlechten Zustandes der Bürgersteige, insbesondere für ältere Einwohner, aber an.

Ebenfalls bei Umstellung auf LED-Leuchten nicht bedacht worden, ist die damit verbundene kürzere Reichweite des Lichtkegels; denn nun stehen die Straßenlaternen zu weit auseinander, was dunkle Zwischenräume beidseitig von einer zur nächsten Laterne bedingt.

Fazit: Seinerzeit eine gut gemeinte Erneuerung, die sich als langfristige Spar-Investition nun aber leider als kostenträchtiger Rohrkrepierer entpuppt, an dem nur die Hersteller verdient haben.

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