Mehr Respekt für Präsident Trump

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Donald Trump unterzeichnet Dekrete: Mit dem jüngsten Erlass schaffte er die Freizügigkeit von Transgender wieder ab; sie durften bislang wählen, welche Toilette sie nutzen wollen.

Zur Berichterstattung über den amerikanischen Ministerpräsidenten Donald Trump schreibt Hans-Günther Bothe aus Bienenbüttel:.

Hoppla, hoppla. Wir sprechen hier immer noch vom amerikanischen Präsidenten. Hier sollte nicht jedermann, insbesondere die amerikanische Presse, auch in Deutschland mit dem Dampfhammer der Besserwisserei und Respektlosigkeit hantieren.

Natürlich, wenn Trump die Presse angreift, zu Teilen zu Recht, dann bekommt er die geballte Macht der Pressefreiheit um die Ohren gehauen. Da wird plötzlich aus dem Trumpschen Pubs eine giftgrüne Güllegrube, in die er schnell ersaufen kann. Die Anfangsschwierigkeiten, mit der jeder Präsident zu kämpfen hat – wie einst Carter, Bush, Clinton, aber auch Obama – waren geschickt im Dunst der Vernebelung verpackt.

Trump hingegen klettert wie ein unaufhaltsamer Bulldozer auf einem Seil, ohne Netz und Boden und will seine Wahlversprechen durchpeitschen. Einige unserer Politiker mit ihrem Wahlkampf- Geschwafel denken gar nicht daran, Versprechen umzusetzen.

(...) Und eines ist auch klar: Die Nato-Partner verlangen den Schutz-Schirm der USA. Aber es soll nichts kosten. Im Gegenteil: Es darf noch ein bisschen mehr sein. Jetzt geht es ans Eingemachte. Jeder sieht seine Felle davon schwimmen. Klar. Trump hat die Heuchel-Diplomatie noch nicht gelernt. Aber da kommt er auch noch hin. In dieser Hinsicht gibt es genug Lehrmeister. Weiterhin sollte er versuchen, sich einigermaßen mit der Presse zu verstänigen. Denn da agiert die vierte Gewalt. Dass haben wir bei Strauß und Wulff gesehen. Da haben Rudolf Augstein und Bild-Dompteur Kai Dickmann gezeigt was es heißt, mit der Pressefreiheit jemanden zu jagen und zu erlegen.

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