Mehr medizinische Erstversorger

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Helfer beim Abendvolkslauf: Bernd Perlick wünscht sich auch mehr medizinisches Personal. Foto: Marud

Zur Organisation des Abendvolkslaufs hat Bernd Perlick aus Uelzen Anmerkungen:

Zunächst möchte ich dem Veranstalter des 33. Abendvolkslauf mein allerhöchstes Lob aussprechen. Ebenso den vielen ehrenamtlichen Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre. Es ist super, dass Uelzen mit einem solchen Event punkten kann. Aber wo Sonne ist, gibt es leider auch Schatten.

Die Fakten: Meine 17-jährige Enkelin startete beim Fünf-Kilometer-Lauf. Nach gut der Hälfte der Strecke brach sie in der Nähe des Modehauses Ramelow um 19.15 Uhr zusammen. Es waren weit und breit keine Helfer in der Nähe. Es liefen sehr viele Teilnehmer an ihr vorbei, ohne Hilfe zu leisten. Erst einige Zuschauer am Straßenrand leisteten Hilfe, bis zwei befreundete Kollegen sie bis zum Herzogenplatz begleiteten, wo ihre Schwester sie dann weiter versorgte. Erfreulicherweise ging es ihr nach einiger Zeit besser.

Die Veranstalter haben ein ehrgeiziges Ziel im Kopf, nämlich die Zahl „3000“. Ich möchte niemanden angreifen, aber bei einer Teilnehmerzahl von 2685 Läuferinnen und Läufern fehlten zu viele medizinische Erstversorger an der Strecke, die Erste Hilfe hätten leisten müssen. Dieser Brief soll kein Vorwurf sein, sondern ein Hinweis, diesen Mangel in den nächsten Jahren abzustellen.

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