Medien schüren Terrorismusängste

Zur Berichterstattung über geplante Terroranschläge:

Leserbrief Es ist mal wieder an der Zeit, dass die Medien Angst und Misstrauen verbreiten. Ich zitiere gern M.A.Verick:“ Die gefährlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien. Denn sie zerstören den Geist, die Kreativität und den Mut der Menschen, und ersetzen diese mit Angst, Misstrauen, Schuld und Selbstzweifel. Auch Sie, sehr verehrte AZ-Redaktion müssen sich diesen Vorwurf gefallen lassen. Wieder einmal bekommen wir gezeigt, wie die Verdummung und Manipulation der Menschen funktioniert.

Es wird mit angeblichen Terroranschlägen genervt, damit man den Kopf für nichts anderes mehr frei hat. Eine wirklich freie Berichterstattung ist nicht gewollt und auch nicht möglich, weil hinter den Kulissen andere die Fäden ziehen. Eigentlich nichts neues. Jedes Machtsystem funktioniert von oben nach unten mittels Manipulations- und Kontrollmechanismen.

Ich habe mich früher über mich selbst geärgert, weil ich mich von dieser Massenhysterie hatte anstecken lassen. Ich lebe besser, wenn ich im Fernsehen auf so genannte „Informationssendungen“ wie Frontal 21, Panorama, Monitor und sonstige Polit-Diskussionen verzichte.

Auch die üblichen Nachrichtensendungen, die mich mit drei bis vier Berichten, die sich alle ähneln, abspeisen, brauche ich nicht. Ich brauche kein tägliches Update darüber, wie viele Tote es bei einem Selbstmordanschlag im Irak oder sonstwo gegeben hat. Ich bilde mir meine eigene Meinung u.a. mit guter Literatur.

Mit der Zeit öffnet sich dann ganz langsam der Blick für die tatsächlich vorhandenen positiven Dinge.

Jürgen Niederste-Werbeck,

Gerdau

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