Über die Kritik an Politikern

Leserbrief: Meckern – das neue Hobby

Die Kritik an Politikern in der Corona-Pandemie ist überzogen, schreibt Marion Baum, vielmehr sollte jeder bei sich selber anfangen und sein einiges Verhalten hinterfragen.
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Die Kritik an Politikern in der Corona-Pandemie ist überzogen, schreibt Marion Baum, vielmehr sollte jeder bei sich selber anfangen und sein einiges Verhalten hinterfragen.

Über Schuldzuweisungen in der Bekämpfung von Corona und schleppende Impfungen schreibt AZ-Leserin Marion Baum:

Es ärgert mich, dass viele auf die Politiker dreschen, dass sie falsche Entscheidungen getroffen hätten. Haben die „Meckerer“ mal darüber nachgedacht, dass es doch für alle neu war. Keiner wusste, wie sich das Virus ausbreitet.

Dazu kommt die Unvernunft, sogar bis heute, sich über die Bestimmungen hinwegzusetzen. Wenn man alles negativ sieht, wird die Situation doch nur schlechter.

Ich vermisse, wie alle, die sozialen Kontakte. Da der Stadtbus nur eingeschränkt fährt, ist der Radius stark eingeschränkt, aber da nützt es nicht, zu jammern. Wir haben alle Telefon, eine warme Wohnung und es gibt viele Hilfen, wenn man zum Beispiel nicht Einkaufen kann.

Und die Kritik an den Verantwortlichen ist dermaßen überzogen – ich habe bei keinem, der Kritik äußerte, irgendeinen positiven Vorschlag gesehen, wie man es anders machen könnte.

Meckern scheint das neue Hobby geworden zu sein. Haltet euch an die Vorschriften und unterstützt die Verantwortlichen. Marion Baum, Uelzen

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