Macht Spritzen schöner?

Zur Berichterstattung „Unkraut wuchert nach Spritzverbot“ über den Einsatz des Unkrautbekämpfungsmittels Glyphosat (AZ, 20. Juli) schreibt Horst-Ulrich Bichinger aus Aljarn:.

Kein Glyphosat mehr auf öffentlichen Flächen in der Samtgemeinde Aue? Das kann doch wohl nicht wahr sein fragt sich der besorgte Bürger und dankt Herrn Schossadowski für die Real-Satire. Kürzlich berichtete die AZ über die erste messbare Verunreinigung unseres Trinkwassers durch Spritzmittel – noch – unter der Bedenklichkeitsgrenze.

Nun darf Glyphosat in allen Kommunen Niedersachsens nicht mehr gespritzt werden, weil „es im Verdacht steht, Embryonen zu schädigen und Krebs zu verursachen“ und die Wrestedt/Bad Bodenteicher Verwaltung hat nichts Besseres zu tun, als über die öffentlichen Flächen zu jammern, „die künftig von Unkraut überwuchert werden“ und bittet schon weise vorausschauend uns Bürger um Verständnis dafür, dass, „wenn es in der Samtgemeinde ein bisschen unschön aussieht“, es daran liegt, „dass wir nicht mehr spritzen dürfen“.

Werden also unsere Samtgemeinden durchs Spritzen „schöner“?

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