Macht der Lobby nicht unterschätzen

Was würde passieren, wenn die Wasserversorgung privatisiert würde? Preisanhebungen wären noch das kleinste Übel, meint Günter Paff aus Bad Bevensen. Foto: dpa

Leserbrief zur Kolumne „Meine Woche in Berlin“ vom 26. Juni, in der Kirsten Lühmann über die Privatisierung der Wasserversorgung schrieb:.

Schön wäre es ja, wenn Sie, liebe Frau Lühman, recht behalten mit Ihrer Ansicht, dass das Thema Privatisierung der Wasserversorgung vom Tisch sei. Ich fürchte aber, Sie unterschätzen die Macht starker Interessengruppen. Wer den Film „schwarzes Wasser“ gesehen hat, weiß, was ich meine. Frau Merkel hat nach dem Beschluss aus Brüssel Zustimmung signalisiert und manche Kommune wäre froh, wenn sie dieses Problem los wäre. Erst wenn die Deutschen nicht mehr unbedenklich Leitungswasser trinken können, werden sie merken, was das bedeutet. Flaschenwasser ist heute schon ein Geschäft. Eine Vervierfachung des Leitungswasserpreises wäre das kleinste Übel.

Günter Paff,

Bad Bevensen

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