Letzer „Strohhalm“ der Gilde

Leserbrief zu „Mutige Visionen“, AZ vom 6. Juni 2012:.

Es ist schon erstaunlich, wie sich die Zeiten ändern. Es ist noch nicht lange her, dass die Schützengilde Uelzen einen arrogant wirkenden Abstand zu den Schützenvereinen der Ortsteilen gehalten hat. Woher der plötzliche Wandel?

Sicher ist, dass die Mitgliederzahlen in den Schützenvereinen rückläufig sind: bei dem einen mehr, bei dem andere weniger. Die Bevölkerung hat auch nicht mehr so viel Interesse mit den Schützen ihre Feste zu feiern, so scheint es. Für die Schützengilde Uelzen ist dies kein neues Problem, vielmehr ist diese Entwicklung schon viele Jahre zu beobachten. Und nun kommt die nicht ganz neue Idee, oder Vision, jetzt gehören wir Schützenvereine doch alle zusammen und feiern ein großes Fest. Da kommen wir doch wieder auf die erforderliche Anzahl an Schützenfestbesuchern und unsere finanziellen Probleme sind gelößt. Das Ziel ist klar, nur der Weg noch nicht. Die Schützengilde Uelzen sollte ihr Probleme selber lösen und nicht andere dafür benutzen.

Volker Kahle,

Uelzen

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