„Sofortiges Umdenken“

Leserbrief zur Hochwasser-Katastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz

Verwüstete Innenstadt von Ahrweiler: AZ-Leser Matthias Klimek hofft, dass andere Bundesländer, Unternehmen und Private helfen.
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Verwüstete Innenstadt von Ahrweiler: AZ-Leser Matthias Klimek hofft, dass andere Bundesländer, Unternehmen und Private helfen.

Zur Hochwasser-Katastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz schreibt dieser AZ-Leser:

Ich hoffe aus aktuellem Anlass, dass auch vom Hochwasser einst beziehungsweise immer wieder betroffene Regionen beziehungsweise Bundesländer sich an ihre jüngere Vergangenheit erinnern. Und jetzt genauso wie einst zum Beispiel beim Elbe-Hochwasser 2013, als Kolonnen von Rettungskräften mit ihren Einsatzfahrzeugen aus Nordrhein-Westfalen nach Sachsen-Anhalt fuhren, um bei der Flut zu helfen, ebenso selbstverständlich von Ost nach West rollen und in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz helfen werden. Daran können sich auch Kommunen von der Gemeinde bis zum Landkreis mit beteiligen, genauso wie Unternehmen und jeder Private. Dazu gehört, egal wo man lebt, an die gemeinsame Zukunft zu denken.

Dementsprechend ist sofortiges Umdenken bei der Klimapolitik und bei neuen Bodenversiegelungen von offenen Flächen für Eigenheime wie auch neue Einkaufsmärkte notwendig. Jedem Mitbürger sollte klar sein, dass er selbst daran aktiv mitgestalten kann und es allein nur mit dem gelegentlichen Kaufen von Bio-Lebensmitteln, einem E-Auto und gelegentlichen Spenden nicht getan ist. Vielleicht erinnert sich diesbezüglich ja auch mancher am 26. September dieses Jahres noch daran. Matthias Klimek, Uelzen. Leserbriefe geben die Meinung des Verfassers wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

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