„Was ist da los...?“

Leserbrief zum Thema Müllentsorgung

Mit der Müllabfuhr im Landkreis Uelzen hat AZ-Leser Joachim Schulze so seine Probleme. Der Service werde immer kleiner, aber die Gebühren steigen, beklagt er.
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Mit der Müllabfuhr im Landkreis Uelzen hat AZ-Leser Joachim Schulze so seine Probleme. Der Service werde immer kleiner, aber die Gebühren steigen, beklagt er.

Zum Thema Müllentsorgung im Landkreis Uelzen schreibt dieser AZ-Leser:

Wir leben in einem Zeitalter, in dem alles digitalisiert wird. Es gibt Kameras überall und auch Rückwärtsfahr-Kameras an Pkw und Lkw. Der AWB (Abfallwirtschaftsbetrieb, d. Red.) Uelzen stellt sich hin und sagt, Bewohner von Stichstraßen (manche sind 150 Meter lang) sollen ihre Mülltonnen, die nicht immer leicht sind, an die Hauptstraße schleppen. Es leben dort nicht immer junge, kräftige Menschen, sondern auch alte, gebrechliche.

Überall geht es darum, allen alten Menschen das Leben zu erleichtern, aber der Landkreis/AWB hat davon noch nichts gehört. Wie wäre es, wenn die Einwohner ihren Müll gleich zur Deponie bringen – und der Landkreis/ AWB kassiert weiter!

Wenn ein Lkw-Fahrer nicht in der Lage ist, mit seinem ihm anvertrauten Lkw 150 Meter rückwärts – mit Kamera und einweisenden Müllwerkern (die ja auch da sind) – zu fahren, dann sollte er seinen Führerschein abgeben. Der Service des AWB wird immer kleiner, aber die Gebühren steigen.

Was ist da los bei dem landkreiseigenen AWB? Wenn man da zur Deponie kommt, fühlt man sich wie ein Störenfried.

Was ist mit den Gelben Tonnen? Da wurden wahllos Gelbe Tonnen verteilt, aber auf den Bedarf wurde nicht geachtet. Für eine Wohneinheit mit zwölf Personen stellt man eine 120 Liter-Tonne bereit, einige Haushalte bekamen gar keine.

Seit Mai dieses Jahres schreibe ich an den AWB, dass eine 1100 Liter-Tonne benötigt wird – passiert ist nichts, trotz mehrerer E-Mails. Wo ist die Verantwortung des Landkreises und des AWB, die ja die Ausschreibung gemacht hatten? Es wäre sehr schön, wenn der AWB auch seiner ihm anvertrauten Aufgabe gerecht wird. Joachim Schulze, Bad Bodenteich

Leserbriefe geben die Meinung des Verfassers wieder. Kürzungen behält sich die Redaktion vor.

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