„Etwas zu viel Symbolik“

Leserbrief zum Artikel „Platz der Kinderrechte als Politikum“

AZ-Leser Klaus D. Schlademann weiß um die Rechte von Kindern, sieht aber in einem „Platz der Kinderrechte“ in Uelzen „etwas zu viel Symbolik“. symbolfoto: dpa
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AZ-Leser Klaus D. Schlademann weiß um die Rechte von Kindern, sieht aber in einem „Platz der Kinderrechte“ in Uelzen „etwas zu viel Symbolik“. symbolfoto: dpa

Zum Artikel „Platz der Kinderrechte als Politikum“ (AZ vom 16. Juli) äußert sich dieser Leser:.

Ja, die Vereinten Nationen haben schon vor 30 Jahren eine Konvention für Kinderrechte verabschiedet, wie es in der AZ heißt. Was hat es den Kindern gebracht? Armut und Elend hat sich weltweit leider nicht verringert.

Es ehrt Frau Reese und Herrn Siller, dass sie sich für Kinder einsetzen, im Besonderen auch für Kinder, deren Leben sich als oftmals sehr problematisch darstellt. Aber, was würde ein „Platz der Kinderrechte“ bewirken? Würde er ihnen zu einem besseren Dasein verhelfen? Ihnen mehr Chancen in ihrer Entwicklung im vorschulischen und schulischen Bereich geben?

Ich glaube eher nicht. Hilfreicher wäre es, Wege und Mittel zu finden, ihnen das tägliche Leben besser zu gestalten. Herr Schmäschke erinnert daran, dass die Kindertagesstätten besser auf die Belange der Kinder einzurichten sind. Und das ist richtig. „Platz der Kinderrechte“ hört sich natürlich gut an. Aber wird es für Kinder besser in unserer Stadt mit einer Tafel und einem hochtrabenden Namen? Mir ist das etwas zu viel Symbolik. Klaus D. Schlademann, Uelzen. Leserbriefe geben die Meinung des Verfassers wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

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