Leserbrief: „Das Schreckensszenario wird sich rasch relativieren“

Am Beispiel der Zweitliga-Fußballmannschaften 1. FC Heidenheim, Erzgebirge Aue und Würzburger Kickers stellt AZ-Leser Dirk Fenske-Veenhof infrage, dass die Corona-Testergebnisse sicher sind. Nachtestungen hatten zuvor positive Tests widerlegt.
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Am Beispiel der Zweitliga-Fußballmannschaften 1. FC Heidenheim, Erzgebirge Aue und Würzburger Kickers stellt AZ-Leser Dirk Fenske-Veenhof infrage, dass die Corona-Testergebnisse sicher sind. Nachtestungen hatten zuvor positive Tests widerlegt.

Zur steigenden Zahl der Corona-Neuinfektionen schreibt dieser AZ-Leser:

Die Zahlen der Corona-Neuinfektionen explodieren, tagtäglich werden die Rekordzahlen der einzelnen Staaten teilweise pulverisiert. Erschreckend, was die Folgen sein könnten: wieder Lockdown, wieder die Existenzängste bei tausenden Familien und Selbstständigen, wieder leere Klopapierregale.

Betrachtet man das Ausmaß aber von einer anderen Seite, komme ich persönlich ob der Glaubwürdigkeit der Zahlen ins Grübeln (ohne irgendwelche abstrusen Verschwörungstheorien aufzustellen). Es ist schon sehr komisch, dass sich die Fallzahlen weltweit in gewisser Weise proportional steigend verhalten. Steigen die positiven Neuerkrankungen in Belgien, tun sie dies auch in Frankreich, den Niederlanden, Deutschland etc.

Dies würde (ebenfalls in gewisser Weise) ein nahezu identisches Verhalten aller Menschen in diesen Ländern bedeuten. Und das bei den unterschiedlichsten Mentalitäten?! Schwer vollstellbar und äußerst unwahrscheinlich. Eher würden alle an einem gemeinsamen Strang zur Bekämpfung des Klimawandels ziehen, was bekanntlich auch nicht klappt.

Erst recht geraten die täglich auf’s Neue erscheinenden Corona-Zahlen in einen weiteren Aspekt: Wie sicher sind die Testergebnisse? Immer wieder hört man von symptomfreien Erkrankungsverläufen. Sind diese Leute wirklich erkrankt?

Nehmen wir mal die Fälle der drei Zweitliga-Fußballmannschaften Erzgebirge Aue, 1. FC Heidenheim und Würzburger Kickers: Insgesamt sollen hier zehn positive Testergebnisse vorgelegen haben. Allesamt stellten sich in der Nachtestung als falsch heraus. Dementsprechend sollte man jeden Neuinfizierten von einem anderen Labor nachtesten lassen, um die Glaubwürdigkeit des ersten Ergebnisses zu untermauern.

Ich behaupte, dass die Zahlen wieder deutlich geringer ausfallen werden und sich das Schreckensszenario rasch relativieren wird. Für mich ist es ein klares Anzeichen dafür, dass in der Kürze der Zeit keine sicheren Tests hergestellt werden konnten/können. Wahrheitsgetreue Zahlen werden wohl reine Utopie bleiben. Selbstverständlich kommen nun wieder diejenigen um die Ecke, die auf die schrecklichen Bilder in den Krankenhäusern verweisen. Diese möchte ich auch nicht leugnen. Ob es sich hier aber um tatsächlich flächendeckende oder nur regional begrenzte Zustände handelt, vermag keiner zu sagen.

Natürlich ist (immer) vom gesamten Land die Rede, doch sehe ich dies seitens der Medien als dauerhaft probates Mittel, um die Menschen in eine vorgebene Richtung des Denkens (Angst, Panik) zu schubsen. Oder sollten wir wirklich nur mit reinen Wahrheiten gefüttert werden? Dirk Fenske-Veenhof, Rosche

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