Meinungen zum Themenkomplex Corona-Schutzimpfung

Leserbrief: „Nächstes Jahr wird bestimmt alles besser“

Das Thema Coronaschutzimpfung bewegt die Menschen im Land – auch die Leserbrief-Verfasser der AZ.
+
Das Thema Coronaschutzimpfung bewegt die Menschen im Land – auch die Leserbrief-Verfasser der AZ.

Zum Themenkomplex Corona-Schutzimpfung und Wiedereinführung der kostenlosen Corona-Bürgertests schreiben diese Leser:

An dieser Stelle möchte ich einmal eine Lanze für die viel gescholtenen Politiker und anderen Vorkämpfer im Kampf gegen die Corona-Pandemie brechen. Heute war meine Frau bei unserem Hausarzt, um einen Termin für die Booster-Impfung zu bekommen, da wir in den Medien ja lesen, hören und sehen konnten, dass nach sechs Monaten diese wohl empfehlenswert sei.

Wir – beide über 70 – waren begeistert, so schnell einen Termin für unsere Auffrischungsimpfung erhalten zu haben. Somit können wir auch einen kleinen Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten. Ach so: (...) Unsere Booster-Impfung ist am 11. Januar 2022.

Ich wünsche allen Verantwortlichen bis dahin ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich freue mich auf das nächste Jahr, dann wird bestimmt alles besser. Friedrich-Wilhelm Linstaedt, Rätzlingen

---

Ich war und bin strikt dagegen, dass die Corona-Tests wieder kostenfrei sind. Warum sollen Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen, wobei ich diejenigen, die sich aus unterschiedlichen Gründen nicht impfen lassen können, ausnehme, noch kostenlose Tests bekommen? Ich finde es der Gesellschaft gegenüber einfach nur unsolidarisch. Die Impfgegner müssen sich ja nicht impfen lassen, können aber nicht erwarten, dass sie trotzdem alle Vorteile nutzen können, die die Geimpften haben. Vor allen Dingen bin ich nicht bereit, die Kosten für die Impfgegner mitzutragen.

Auf den Intensivstationen liegen meiner Kenntnis nach fast 90 Prozent Ungeimpfte. Was sind das allein schon für Kosten – ganz zu schweigen von den immensen Belastungen, denen das Krankenhauspersonal ausgesetzt ist. Fällt immer mehr Personal aus, werden die Menschen, die nicht geimpft sind, in kurzer Zeit nicht mehr aufgenommen werden können. Schwerkranke Menschen müssen auf Operationen warten und sind eventuell bis zum Termin schon verstorben. Da trifft es eindeutig die Falschen.

Fazit: Wer sich nicht impfen lassen will, muss mit den Konsequenzen bis hin zum Tod leben. Die Testungen muss jeder selbst zahlen. Personen mit gefälschten Impfausweisen müssen hart sanktioniert werden – nicht nur mit 100 Euro. Die Faktenlage muss eindeutig sein. Karin Gerkens, Uelzen

Leserbriefe geben die Meinung der Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare