Zum erneuten Bürgerbegehren zum Erhalt der alten Schule in Suderburg

Leserbrief: „Geduld und viel Herzblut“

Die Entscheidung für oder gegen den Erhalt der alten Schule in Suderburg ist keine einfache.
+
Die Entscheidung für oder gegen den Erhalt der alten Schule in Suderburg ist keine einfache.

Zum erneuten Bürgerbegehren zum Erhalt der alten Schule in Suderburg und zum Artikel „Neuer Bürgerbegehren-Antrag ist zulässig“ (AZ vom 4. August):

Ein über hundert Jahre altes Haus zu sanieren, womöglich noch denkmalgeschützt, ist ein Fass ohne Boden. Diese Binsenwahrheit kennt auch jeder Ratsherr, der entscheiden soll: Wird er bei einem Ja zum Erhalt glücklich sein, wenn er später Rechenschaft ablegen muss? Wenn alles aus dem Ufer gelaufen ist?

Zu einer Altbausanierung gehört zudem ein langer Atem, Geduld und viel viel Herzblut. Privatpersonen bringen das mit, doch können wir das von einer Gemeindeverwaltung erwarten, die allein nach sachlichen Kriterien im Sinne des Steuerzahlers entscheiden muss? In Suderburg geht es um ein funktionsgerechtes Gebäude für Kinder und auch – nicht zu vergessen – für die Mitarbeiter, ohne Treppenlaufen in ein oberes Stockwerk mit Kindern auf dem Arm. Es muss ein zukunftsweisender Bau mit freier Gestaltung der Abläufe her, so schnell wie möglich. Nostalgie ist fehl am Platze. Jürgen Wrede, Suderburg

Leserbriefe geben die Meinung des Verfassers wieder. Die Redaktion behält sich dabei Kürzungen vor.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare